Der Förderverein der Palliativstation am Katholischen Krankenhaus St. Johann Nepomuk Erfurt stellt sich Ihnen vor. Wir möchten Sie informieren über Palliativmedizin, Hospizarbeit, die Arbeit unserer Palliativstation und darüber, wie Sie diese Arbeit unterstützen können  Krebs als eine der häufigsten Todesursachen ist ein weltweites Problem. Jährlich sterben 4 bis 5 Millionen Menschen an den Folgen einer Tumorerkrankung. In Deutschland sind dies jährlich ca. 220.000 Menschen, d. h. 25% aller Todesfälle werden durch ein Krebsleiden verursacht. Die Tendenz ist steigend! Von den jährlich 300.000 Neuerkrankungen an Krebs in Deutschland können bislang nur 45% durch primäre chirurgische, strahlentherapeutische oder chemotherapeutische Behandlungsstrategien geheilt werden. Weitere 15% der primär behandelten Patienten erleiden eine unheilbare Wiedererkrankung. In den letzten 20 - 30 Jahren haben neue Behandlungsmöglichkeiten die Aussicht auf Heilung für viele Krebspatienten nicht gebessert. (Husebö/Klaschik; "Palliativmedizin"; Springerverlag; 2. Auflage 2000) Diese Gesamtentwicklung verpflichtet die Medizin und Pflege zur Entwicklung neuer Therapiekonzepte für Patienten, die unheilbar auf den Tod erkrankt sind. Hier ist eine angemessene komplexe Betreuung gefragt, die der Gesamtsituation dieser Menschen entspricht. Palliativmedizin und Hospizarbeit stellen eine umfassende Antwort auf diese Anforderung dar. Hier werden kompetent Schmerzen und andere quälende Beschwerden behandelt und gemeinsam mit den Angehörigen der Betroffenen Wege gesucht, wie mit schwerer Krankheit, Sterben, Verlust und Trauer gelebt werden kann. Wir haben uns vorgenommen, das finanziell und moralisch zu unterstützen. Auch wenn scheinbar „nichts mehr getan werden kann” bleibt noch viel zu tun. Leben bis zuletzt ermöglichen, das braucht Unterstützung und Öffentlichkeit, dafür steht unser Förderverein.
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